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Montag, 27. Juni 2016

Verhältnismäßige Montagsfrage



Wieder eine für mich leicht zu beantwortende Montagsfrage von Buchfresserchen:

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Da ich eine Leseliste führe (seit meinem 19. Lebensjahr, damit ich nicht ungewollt ein Buch zwei Mal lese), reicht hier ein kurzer Blick auf eben diese Liste.

Dieses Jahr habe ich bis jetzt 62 Bücher gelesen, davon waren gerade einmal 15 Sachbücher, der Rest waren Romane.

Klare Größenverhältnisse also bei mir (nix mit 51,9 % zu 48,1 %).

Wie sieht’s bei euch aus? Lest ihr mehr Sachbücher? Aus gänzlich freien Stücken oder müsst ihr für Beruf/Studium viele Sachbücher lesen?

Montag, 20. Juni 2016

Poetische Montagsfrage



Die dieswöchige Montagsfrage von Buchfresserchen gefällt mir sehr gut:

Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?

Jein. Ich muss gestehen, ich habe schon ewig keine Gedichte mehr gelesen. Das war aber nicht immer so und ich habe auch etliche Gedichtbände im Regal stehen.

Darunter sind so ziemlich sämtliche Gedichte, die Jean Cocteau je verfasst hat, Rimbauds Eine Zeit in der Hölle, ein Band mit surrealistischen Gedichten (wobei ich gestehen muss, dass ich davon nicht allzu viele gelesen habe) und natürlich auch Oscar Wildes Ballad of Reading Gaol. Nicht zu vergessen Schillers Balladen und Shakespeares Sonnette …

Aber ich glaube, das war’s dann auch schon … Allzu bewandert bin ich im Bereich der Poesie also nicht, muss ich vielleicht nochmal ändern. 

Lest ihr gerne Gedichte? Habt ihr Tipps für mich? Immer her damit!

Donnerstag, 16. Juni 2016

Lieblingsbuchläden: Travelling Through in London


Passend zum Namen befindet sich der Buchladen Travelling Through in unmittelbarer Nähe der Waterloo Station. Ich entdeckte Travelling Through nur zufällig, als ich eine Vorstellung im Theater The Vaults besuchte. Da ich zu früh da war, erkundete ich noch ein wenig die Umgebung und fand diesen hübschen kleinen Buchladen in Lower Marsh.

Travelling Through wurde im Oktober 2014 eröffnet und verkauft seitdem nicht nur Bücher mit Schwerpunkt auf dem Thema Reisen, sondern stellt den Laden auch regelmäßig für Veranstaltungen und private Feiern zur Verfügung. Außerdem werden Kaffee und Kuchen angeboten, sodass man ganz entspannt sofort in seinen Neuerwerbungen schmökern kann.

Bei den angebotenen Büchern handelt es sich nicht nur um Reiseführer und ähnliches, sondern auch Romane, die in fernen Ländern spielen und so das Fernweh zumindest durch Lektüre ein wenig lindern - oder noch stärker anfachen?

Wer sich an Waterloo Station aufhält und noch nach Lesestoff für die nächste Zugfahrt sucht, bei Foyles oder WH Smith aber nicht fündig wird, sollte unbedingt den kurzen Fußweg zu Travelling Through unternehmen.


http://www.travellingthrough.co.uk/

Montag, 13. Juni 2016

Notierte Montagsfrage


Die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen finde ich sehr interessant:

Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für dich wertvoller oder mindern sie den Wert?

Die einzigen Bücher, in die ich hineinschreibe, sind Sachbücher, die ich für die Arbeit brauche. Und selbst da kritzle ich nicht wild drauflos, sondern mache alle Unterstreichungen nur mit Bleistift (meistens sogar mit Lineal). Randbemerkungen oder andere Notizen schreibe ich in der Regel nicht ins Buch, sondern auf ein Post-it, das ich dann einklebe.

Bücher, die ich zum Vergnügen lese, behandele ich teilweise so extrem sorgfältig, dass sie nach dem Lesen noch aussehen wie neu.
Wenn ich in einem Büchereibuch irgendwelche »Lesespuren« finde (vor allem auch in Form dubioser Flecken, bei denen man sich fragt, ist das Spaghettisauce oder doch Blut), rege ich mich ehrlich gesagt ziemlich auf, weil ich finde, dass man so mit fremdem Eigentum einfach nicht umgeht.

Bei Büchern, die ich aus meinem heißgeliebten offenen Bücherschrank ziehe, stören mich aber z. B. Widmungen vorne im Buch (die finde ich sogar richtig spannend!) oder Besitzvermerke gar nicht. Auch mit einzelnen Anmerkungen im Text kann ich da gut leben. Diese Bücher behalte ich ja auch in der Regel nicht, sondern gebe sie nach dem Lesen wieder weiter.

Was natürlich immer ekelhaft ist und bei mir auch dazu führt, dass ich ein Buch nicht lesen/mitnehmen würde, sind die oben erwähnten dubiosen Flecken …

Wie sieht’s mit eurer Meinung zu diesem Thema aus? Findet ihr »Lesespuren« ganz furchtbar, sind sie euch egal oder hinterlasst ihr sogar selbst welche?

Donnerstag, 9. Juni 2016

Rezension und Buchverlosung: Still von Zoran Drvenkar



Still ist so ein Buch, über das ich eigentlich am liebsten gar keine Rezension schreiben würde. Aus dem schlichten Grunde, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Eine Zusammenfassung würde zu viel verraten, ebenso kann ich nicht erwähnen, was mir an Still besonders gut oder weniger gut gefallen hat, weil auch das würde zu Spoilern führen.

Also nur ganz kurz: Still ist ein Thriller von der Sorte, der bei mir Beklemmungen auslöst, weil vieles einfach zu gut nachvollziehbar ist, sodass für mich beim Lesen tatsächlich Realität und Fiktion verschwimmen.

Herausragend finde ich, wie Drvenkar mit Sprache umgeht, auch die drei ungewöhnlichen Erzählperspektiven, Sie (3. Person Plural, wohlgemerkt!), Du und Ich trugen für mich zu einem ganz außergewöhnlichen Leseerlebnis bei.

Gestört hat mich nur eine Kleinigkeit am Plot (wie so oft, wenn ich etwas zu mäkeln habe, ging es auch bei Still um das Thema »Motivation«), aber darüber konnte ich ziemlich locker hinwegsehen.

Kurz dachte ich auch, dass das Ende nicht nach meinem Geschmack ausfallen könnte, doch dann kam der letzte Abschnitt … und den fand ich einfach nur genial.

Wenn ich Sterne vergeben würde, bekäme Still ganz klar 10 von 5. Für mich das bisher beste Buch meines persönlichen Lesejahres 2016.

BUCHVERLOSUNG

Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von Still (Achtung, es handelt sich um mein eigenes Exemplar, das jedoch nur ein Mal gelesen und dabei pfleglich behandelt wurde!) sowie einen Block mit 12 Lesezeichen (6 verschiedene Motive). Alle, die sich ab heute (09. Juni 2016) bis zum 22. Juni 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Still“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 23. Juni 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Montagsfrage im Urlaub



Da stammt die dieswöchige Montagsfrage auf Buchfresserchens Blog von mir und ausgerechnet diese Woche bin ich so im Stress, dass ich erst am Mittwoch Abend zum Beantworten komme … 

Seid ihr im Urlaub auch immer auf der Suche nach besonders schönen oder interessanten Buchläden?

Meine Antwort lautet natürlich JA! Und dass diese Antwort so spät kommt, liegt daran, dass ich in London war. Dort besuchte ich zwar nur einen Buchladen (den ich nicht so besonders fand), hatte aber leider keine Zeit zum Bloggen.

Die schönsten Buchläden, die ich auf meinen Reisen bisher gefunden habe, stelle ich ja hier auf meinem Blog in meiner laufenden Reihe »Lieblingsbuchläden« vor. Der bisher schönste für mich ganz persönlich ist El Ateneo Grand Splendid in Buenos Aires. Dieser Buchladen ist in einem ehemaligen Theater untergebracht. In den früheren Logen befinden sich jetzt Sessel, so dass man dort vor dem Kauf in interessanten Büchern schmökern kann. Und auf der Bühne ist jetzt ein Café.

Der wohl ungewöhnlichste meiner Lieblingsbuchläden ist Londons Word on the Water - ein Buchladen auf einem Hausboot. Leider haben die Besitzer bis jetzt immer noch keinen festen Anlegeplatz erhalten, aber auf ihrer Facebook-Seite kann man immer den aktuellen Standort herausfinden.

Wie geht es euch? Könnt ihr im Urlaub an Buchläden vorbeigehen? Oder ziehen euch auch Buchläden in Ländern, in denen ihr die Sprache gar nicht könnt, magisch an?

Montag, 30. Mai 2016

Klassische Montagsfrage


Ich fürchte, meine heutige Montagsantwort wird ziemlich langweilig. Buchfresserchen will nämlich wissen:

Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja warum?

Und da komme ich natürlich mal wieder mit Oscar Wildes The Picture of Dorian Gray und mit Jean Cocteaus Les Enfants Terribles an … Beide wurden auf meinem Blog im Rahmen der Montagsfrage schon mehrfach erwähnt. Tut mir echt leid, aber das sind eben die beiden Klassiker, die ich immer wieder lese.

Zu erwähnen wären da aber noch meine Vorlieben für Schiller und Shakespeare, nur habe ich bei denen kein EINES Buch bzw. Stück, das ich immer wieder lese, da verteilt sich meine Aufmerksamkeit ein wenig besser.

Da ich mir aber bald im Globe Theatre in London A Midsummer Night’s Dream ansehen werde, könnte es sein, dass ich das demnächst noch einmal lesen werde.

Wie seht ihr das mit den Klassikern? Gibt es welche, die ihr mögt oder habt ihr’s lieber "modern"?